Alte Lahnbrücke in Limburg

Hessen

Bauernhofurlaub im Westerwald

Der Westerwald hat nichts eingebüßt von seinem Zauber. Allen Geschöpfen bietet er Schutz und spendet Schatten. Seine ganze Liebe aber gilt dem "Wäller" (Einheimischer), der von ebensolcher Beharrlichkeit ist, wie er selbst.

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Allgemeine Informationen über den Westerwald

Begrenzt wird der Westerwald durch vier Flüsse, im Norden die Sieg, im Osten die Dill, im Süden die Lahn und schließlich im Westen durch den Rhein.

Drei Bundesländer teilen sich den Westerwald: Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Das Westerwaldland ist größtenteils hügelig und wellig, die meisten Hügel sind zwischen 300 und 600 Metern hoch. Nur im sogenannten "Hohen Westerwald", östlich von Bad Marienberg, bewegen sich die Berghöhen um die 500 bis 600 Meter, es ist eine karge, wenig bewaldete und klimatisch rauhe Gegend.

Die meisten Menschen verbinden den Westerwald sofort mit dem bekannten Volkslied "Oh, du schöner Westerwald, über deine Höhen pfeift der Wind so kalt". In der Tat ist das Wetter im Westerwald sehr rauh und selbst für geübte Meteorologen schwer vorherzusagen.

Sie ist sehr einsam, wenig besiedelt, zwischen Herborn und Bad Marienberg gibt es fast nur noch kleinere Dörfer mit weniger als 2.000 Einwohnern.

Keramikherstellung und -markt im Westerwald

Im südwestlichen Westerwald in der Nähe von Koblenz liegt das "Kannenbäckerland". Der wichtigste Werkstoff (der Zukunft) dieser Region ist die Keramik. Die reichen Tonlager ließen eine bedeutende keramische Industrie entstehen. Das Herzstück bildet das Städtchen Höhr-Grenzhausen und war bereits im Jahre 2000 auf der Weltausstellung diesbezüglich vertreten.

Kannen sind eigentlich Tonkrüge aus weißem graublauen oder braunen salzglasierten Steinzeug.

Beim Keramikmarkt der Kannenbäckerstadt Höhr-Grenzhausen am 1. Wochenende im Juni sind Keramiken aus ganz Europa zu bewundern. Die Aussteller zeigen Gebrauch und Zierkeramik, echt salzglasiertes Steinzeug, origenelle Tonpfeifen, Keramikschmuck  und vieles mehr.

Sehens- und erlebenswerte Orte 

Mengerskirchen, Weilburg, Bad Camberg und Limburg sind die Eckpunkte des Feriengebietes zwischen Westerwald, Lahn und Taunus. Es wird durchschnitten von der Lahn, deren Windungen am besten in einem Boot zu verfolgen sind.

In Weilburg durchfährt man dabei Deutschlands einzigen Flusstunnel aus dem Jahre 1847, der durch 210 m tiefen Fels getrieben wurde. 
Die barocke Residenzstadt Weilburg liegt in einem fast kreisförmigen Bogen der Lahn. Für Familien interessant ist sicherlich ein Besuch des Wildparks, wo in weiten Gehegen Tierarten leben, die in der freien Wildbahn selten geworden sind. Zu besichtigen ist das Heimat- und Bergbaumuseum mit einer sehenswerten "Schaustollenanlage".
In der Nähe liegt die Kubacher Eishöhle, deren Höhlensystem während der Eiszeit entstand und erst vor fünfzehn Jahren entdeckt wurde.

Limburgs ehemals ummauerter Stadtkern zwischen dem romanischen St. Georg Dom, der Grabenstraße und der 600 Jahre alten Lahnbrücke steht als Gesamtanlage unter Denkmalsschutz. Die Fachwerkbauten sind oft mit figürlichen Schnitzereien geschmückt, der Dom erstrahlt seit seiner Außenrenovierung wieder in den ehemaligen Farben des Mittelalters.

Auch Mengerskirchen hat eine vielseitige Ferienlandschaft mit dem Seeweiher und dem Stausee im Faulbachtal, "überragt" vom Knoten mit 605 Metern. Das Kneippheilbad Bad Camberg, Ausgangspunkt der Hochtaunus-Ferienstraße und im Naturpark Hochtaunus gelegen, bildet den touristischen Mittelpunkt.

Limburg an der Lahn
Limburg an der Lahn

Geschichtliche Hintergründe - Auf den Spuren der Römer

Nun zu den Römern. Der Limes führte von Rheinbrohl bis zur Donau und verlief mitten durch den Westerwald, war die Grenze des römischen Reiches zwischen Rhein und Donau. Sie wurde nach und nach befestigt und sicherte das Land der Römer in der Mitte des 2. Jhs. mit 900 Wachttürmen und mehr als 60 Kastellen.

Die Grenze der römischen Provinz Obergermanien erstreckte sich entlang des Rheins - von Rheinbrohl über Neuwied, durch den Westerwald bis nach Stuttgart.

In dieser Region wurden die Holzpalisaden von einer durchlaufenden Mauer ersetzt und aus dem "Limes Imperii Romani" wurde mit 548 km der längste antike Grenzwall Europas.

Der Limes
Fazit
Überall in diesem Erholungsgebiet gibt es genau markierte Wanderwege.
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Tourist-Information 

Westerwald Touristik-Service 
Kirchstr. 48a 
56410 Montabaur 
Telefon: (+49) - 2602-30010 
Telefax: (+49) - 2602-947325 

E-Mail: info@westerwald.info 
Homepage: www.westerwald.info

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