Bauer mit traditioneller slovenischer Kleidung

Europa

Urlaub auf dem Bauernhof in Slowenien

Slowenien überzeugt durch sein Bekenntnis zu Tradition und Natur. Regionale Küche und eine abwechslungsreiche Landschaft machen das Land zu einem Erlebnis.

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Über Slovenien

In einem grünen Land voller Angebote

Slowenien trägt zu Recht den Titel eines grünen Landes. Mehr als 60% der Fläche Sloweniens ist mit Wald bedeckt. In Europa übertreffen nur Schweden und Finnland diesen Wert. Auch ökologisch trifft die Farbe Grün den Charakter des Landes. So errang Ljubljana im Jahr 2016 den Titel „Grüne Hauptstadt Europas“. Gut ausgebaute Straßenverbindungen ermöglichen, angestrebte Ziele rasch zu erreichen. Klettern in den schneebedeckten Alpen am Vormittag und Relaxen an der Adriaküste am Nachmittag sind ein leicht umsetzbares Reiseerlebnis. In den städtischen Restaurants und ländlichen Gasthäusern wirst Du mit einem bodenständigen Speiseangebot verwöhnt.

Kurzinformationen zu einem vielseitigen Land

Slowenien liegt am nördlichen Ende des Balkans. Seine Nachbarländer sind Österreich, Ungarn, Kroatien und Italien. Mit einer Fläche von 20.273km² gehört das Land zu den kleineren Staaten Europas. Slowenien zählt etwas mehr als 2Mio. Einwohner. Die Sprache des Landes ist Slowenisch. Im Westen lebt eine italienische und im Osten eine ungarische Minderheit, außerdem sprechen viele Slowenen mindestens eine Fremdsprache. Dazu zählen besonders Englisch, Italienisch und Deutsch. Das Land hat Anteil an mehreren verschiedenen geografischen Zonen. Im Westen grenzt es mit der Adria an ein Meer. Im Norden hat es Anteil an den Alpen. Der Einfluss der Pannonischen Tiefebene macht sich im Osten bemerkbar. In Slowenien sind zudem drei Klimazonen vertreten. Das Klima ist an der Küste mediterran. Im Osten herrschen kontinentale Temperaturverhältnisse vor. Dort sind die Sommer sehr heiß, die Winter kalt. Im Norden macht sich alpines Klima bemerkbar. Beachten solltest Du auch, dass die Temperaturen nicht nur nach der Jahreszeit, sondern auch nach der Höhe des Gebietes variieren.

Klein aber fein: Die Landwirtschaft in Slowenien

Viele kleine Anbieter formen ein großes Ganzes

Der Anteil der Wertschöpfung der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt beträgt 1,8% (Stand 2017). Dabei werden 30,7% des Staatsgebietes landwirtschaftlich genutzt. Von 1.000 Personen sind 46 in der Landwirtschaft beschäftigt. Die landwirtschaftliche Fläche Sloweniens ist stark fragmentiert und verteilt sich auf eine große Anzahl von Eigentümern. Dies schlägt sich in einer Vielzahl von landwirtschaftlichen Betrieben und Weingütern nieder. Eine Massenproduktion von landwirtschaftlichen Gütern ist deshalb eine Seltenheit. Diese wird auch durch die Geografie des Landes erschwert. Der gebirgige Norden und die hügelige Landschaft im Rest des Landes verhindern den Einsatz von Maschinen.

Der slowenische Wald ist Heimat von Bären und Luchsen

Der Waldanteil am slowenischen Staatsgebiet liegt seit Jahren stabil bei 62%. Das regelmäßige Pflanzen von bis zu 1,2Mio. Baumsetzlingen soll diesen Wert auch für die Zukunft hochhalten. Zu den häufigsten Bäumen zählen zu je einem Drittel die Fichten und die Buchen. In der Bela krajina (deutsch: Weißkrain) prägen die weißen Birken die Landschaft. Der Krokar-Urwald und das Forstreservat Snežnik - Ždrocle zählen zum transnationalen UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder“. In diesen sehr naturbelassenen Gebieten sind seltene Tiere wie Braunbären und Luchse heimisch. Die Forstwirtschaft spielt trotz der großen Waldflächen jedoch kaum eine Rolle. Mit ein Grund dafür ist ebenfalls der hohe Anteil an Privateigentum. Über 70% der Wälder sind im Privatbesitz, aufgeteilt auf viele Eigentümer, wobei meist weniger als 3ha einem Besitzer zukommen. Dies macht eine Bewirtschaftung im großen Stil nahezu unmöglich.

Traditionelle Viehwirtschaft auf Almen und Weiden

Rund 50% der Landwirtschaft besteht aus Viehwirtschaft. Das spiegelt sich auch in der Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen wider. 60% davon sind Almen, 20% dienen dem Anbau von Futterpflanzen für die Tiere. In der Viehwirtschaft überwiegen die Rinder und Schweine deutlich. Der Anteil der Ziegen und Schafe ist seit einigen Jahren im Steigen begriffen. Ein Zentrum der Almwirtschaft ist das Bohinj-Tal. Hier kannst Du noch zahlreiche traditionelle Hütten für die Hirten sehen. Die Holzgerüste für das Trocknen des Heus sind ein weiteres typisches Merkmal weiter Teile von Slowenien.

Aufstrebender Weinbau im Land des Cviček

Die Weinproduktion verteilt sich zu 75% auf Weißwein und 25% auf Rotwein. Die führenden Rebsorten sind Welschriesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Refosco (rot) und Žametovka (rot). Der Weinkonsum in Slowenien ist hoch. Deshalb werden viele Weine als Tafelweine produziert. Der Anteil von höherwertigen und prämierten Weinen ist aber im Steigen begriffen. Slowenien ist in drei Weinbaugebiete gegliedert: Drautal (Podravje), Adria-Küstenland (Primorska) und das Savetal (Posavje). Ein besonderer slowenischer Wein ist der Cviček. Dieser wird im Posavje aus mehreren Rot- und Weißweinen gemischt und erhält dadurch die charakteristische hellrote, fast ins dunkle Rosé reichende Farbe. Laut einer Überlieferung befindet sich die älteste edle Weinrebe weltweit an einer Hausmauer in Maribor. Ihr ist dort sogar ein eigenes Museum gewidmet und auch einen Guiness-Buch-Eintrag hat die über 400 Jahre alte Rebe bereits erhalten.

Die Seele des Bieres wächst im Savinja-Tal

Der Hopfen entscheidet über das Aroma und damit die Seele des Bieres. Slowenien beteiligt sich mit einem Teil seiner Anbauflächen an der Hopfenproduktion Europas. Das Zentrum des slowenischen Hopfenanbaus befindet sich im Savinja-Tal. Während Deiner Fahrt auf der Autobahn in diesem Teil des Landes sind deutlich die hohen Stangen der Hopfenanbaugebiete zu sehen. Das Hopfen-Museum in Žalec berichtet ausführlich über die Bedeutung des Hopfens für die Bierproduktion und zeigt landwirtschaftliche Geräte. Unweit davon befindet sich mit der Brauerei Laško im gleichnamigen Ort einer der bekanntesten Biererzeuger von Slowenien.

Biene Maya ist in Slowenien eine geschützte Art

Die Bienen genießen in Slowenien einen hohen Stellenwert. So gelang es dem slowenischen Bienenzüchterverband, den 20. Mai als Weltbienentag einzuführen. Im Gegensatz zu anderen Staaten ist die Biene in Slowenien eine geschützte Art. Die liebevoll bemalten Stirnbretter der Krainer Bauernstöcke – eine regionale Form der Bienenstöcke – bilden farbenfrohe Tupfen in der slowenischen Landschaft. In den Thermen und Spas dienen Honigprodukte als Rohstoffe für Apitherapien. Eigene Wanderwege bringen dem Interessierten das Wesen der Imkerei näher. Auf diesen Touren kannst Du nicht nur Bienenvölker bestaunen, sondern auch die Herstellung von Produkten aus Honig und Bienenwachs erlernen.

Der Naturschutz hat eine überragende Bedeutung in Slowenien

Rund 35% des Staatsgebietes stehen unter Naturschutz. Damit befinden sich in Slowenien mehr als doppelt so viele geschützte Gebiete als in Deutschland oder Österreich. Auf diese Art und Weise möchte sich das Land seinen Status als eine Region mit überdurchschnittlicher Artenvielfalt erhalten. Das touristische Angebot ist deshalb auch stark auf Menschen ausgerichtet, die die Ruhe suchen und die Landschaft genießen wollen. Der Nationalpark rund um den Triglav und die über 50 Naturschutzgebiete unterstützen die Besucher bei ihrem Vorhaben, seltene Tiere und Pflanzen in deren natürlichem Lebensraum zu entdecken.

Deftiges und Süßes aus regionalen Zutaten

Regional erhältliche Zutaten strukturierten für lange Zeit den täglichen Speiseplan. Die Krainer Wurst aus dem slowenischen Alpenraum wird gerne als Teil einer regulären Mahlzeit, aber auch mal zwischendurch verspeist. Der Karster Prosciutto macht sich den Bora-Wind zunutze, um im Karstgebiet an der Luft zu trocknen. Die Štruklji tauchen als gefüllte Teigrollen in Zentralslowenien auf den Speisekarten auf. Zum Kaffee wird hier gerne die Potica genossen. Das ist ein Rollkuchen, zu dem rund 80 verschiedene Füllungen bekannt sind. Aus dem pannonischen Landesteil hingegen stammt die Prekmurska gibanica, ein Schichtkuchen aus Mohn, Quark, Walnüssen und Äpfeln.

Sehenswertes im Einflussgebiet mehrerer Kulturen

Venezianische Küstenorte und slowenische Inselstädte

Die Hauptstadt von Slowenien gefällt durch eine Vielzahl an Gebäuden im Jugendstil und durch die fantasievollen Bauten des slowenischen Architekten Jože Plečnik. Berühmtheit erlangten dabei solche Werke wie die Drei Brücken (Tromostovje) und die überdachten Marktplätze entlang der Ljubljanica, die Du alle im Rahmen einer Stadtführung erkundet kannst. Die Stadt Celje mit ihrer weithin sichtbaren Burg gibt einen interessanten Einblick in die Geschichte der Herren von Cilli. Diese spielten einst neben den Habsburgern und den ungarischen Königen eine wichtige Rolle in Mitteleuropa. Piran und Koper können ihre frühere Zugehörigkeit zu Venedig nicht leugnen und beeindrucken durch mediterranes Flair an der Adriaküste. Eine Besonderheit stellt Kostanjevica na Krki dar. Diese im 13.Jh. gegründete Stadt liegt auf einer Insel im Fluss Krka.

Tromostovje Ljubljana
Tromostovje Ljubljana

Eindrucksvolle Kulturvermittlung in Burgen und Schlössern

Seine Lage an der Grenze großer Reiche ließ auf dem Boden des heutigen Sloweniens eine große Anzahl von Burgen entstehen. Später sorgte der Repräsentationsbedarf verschiedener adeliger Familien für eine Reihe von architektonisch ansprechenden Schlössern. Heute beherbergen die alten Mauern Regionalmuseen und dienen als beliebte Hochzeitskulissen. Die genannten Regionalmuseen sind der ideale Startpunkt, um ein Verständnis für die Geschichte und die lokalen Traditionen zu entwickeln. So zeigt das Schloss Ptuj eine gute Einführung in die einzelnen Figuren des slowenischen Karnevals und das Schloss in Metlika einen Überblick über das Brauchtum in der Bela krajina.

Auf den Spuren der Römer in den slowenischen Städten

Durch seine Lage nahe am italienischen Kernland gelangten die Gebiete des heutigen Sloweniens bald in den Machtbereich des Römischen Imperiums. Wichtige Handelsstraßen wie die Bernsteinstraße sorgten für florierende Städte. Mehrere Großstädte wie Ljubljana, Celje oder Ptuj gehen auf römische Gründungen beziehungsweise auf deren Vorgängersiedlungen zurück. Die römischen Spuren gehören daher zum Stadtbild dieser Ortschaften. So ist Ptuj besonders stolz auf eine Vielzahl von Mithräen, die auf dem Gebiet der ältesten Stadt Sloweniens gefunden wurden. In Celje wandeln die Besucher des Regionalmuseums auf den Resten einer römischen Straße. Im archäologischen Park von Sempeter bei Celje zeugen mächtige Grabmonumente von der ausgeprägten Grabkultur der antiken Römer.

Unterirdische Spaziergänge in der Heimat des Grottenolms

Im Karstgebiet von Slowenien sind rund 10.000 Höhlen bekannt. Davon sind 20 für eine Besichtigung offen. Seit 200 Jahren besuchen Reisende die 24km lange Grotte von Postojna. Gemeinsam mit der Höhlenburg Predjama zählt sie zu den Top-Sehenswürdigkeiten des Landes. Uneingeschränkter Star der Höhle ist der Grottenolm (Proteus anguinus). Dieser kann bis zu 100 Jahre alt werden. Einer der weltweit größten unterirdischen Canyons zieht sich durch die Höhle von Škocjan. Diese zählt seit 1986 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Ein besonderes Angebot bietet Dir die Križna Jama. Deren unterirdische Seen können mit Booten befahren werden. Ein Ort der Inspiration ist die Höhle Vilenica. In dieser Karsthöhle wird jährlich der internationale Literaturpreis Vilenica verliehen.

Reportage Slowenien

Weiterführende Informationen für den Aufenthalt in Slowenien

Anreise und Fortbewegung in Slowenien

Die kleinen Ortschaften des Landes lassen sich am besten mit dem eigenen Fahrzeug erkunden. Als Radfahrer solltest Du das hügelige Profil Sloweniens bei Deinen Touren einkalkulieren. Die Eisenbahn verbindet auf einem Schienennetz von ca. 1.200km die wichtigsten Städte des Landes. Eine landschaftlich besonders attraktive Strecke bietet die Wocheinerbahn von Jesenice nach Trieste durch die Julischen Alpen. Der größte Flughafen in Slowenien ist jener von Ljubljana. Eine Anreise ist auch über die Flughäfen von Klagenfurt und Graz, Trieste und Zagreb möglich.

Regionale Angebote für mehr Adrenalin im Blut

Die belebteren Flüsse des Landes wie die Soča und die Sava eignen sich für das Fahren mit Rafts, Kajaks und Kanus. Die Schluchten der Bäche Sušec und Kozjak werden hingegen von Anhängern des Canyoning gerne genutzt. Kletterer besteigen die Julischen Alpen oder machen von den zahlreichen Kletterparks Gebrauch. Die internationale Sprungschanze in Planica bietet einen ungewöhnlichen Schauplatz, um auf einer Zipline-Rutsche nach unten zu sausen.

Weiterführende Informationen vor Ort und im Internet

In den Museen und an den Sehenswürdigkeiten sind neben slowenischen Beschreibungen oft auch englische Erklärungen zu finden. Mehrsprachige Informationen bietet Dir die Internetseite der Slowenischen Tourismuszentrale (Slovenian Tourist Board, STB) auf slovenia.info. Dort werden sowohl Ausflugsziele vorgestellt als auch Hilfestellungen für die Reiseplanung gegeben, inklusive hilfreicher Apps, die Dich als nützliche Reisebegleiter unterstützen können.

Fazit
Trotz großer Fortschritte bei den Tourismusangeboten haben sich viele Regionen in Slowenien ihre Urtümlichkeit bewahrt. 
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Slovenian Tourist Board
Dimičeva 13
SI-1000 Ljubljana
Telefon: (+386) -  15898550

E-Mail: info@slovenia.info
Homepage: www.slovenia.info

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