Traumhafter Nordseestrand in Nordfriesland und Nördl. Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein

Urlaub auf dem Bauernhof in Nordfriesland / Nördliches Schleswig Holstein

Die wunderschöne Landschaft in Nordfriesland und im Nördlichen Schleswig-Holstein, geprägt durch die endlose Weite, den blauen Himmel und das Meer, lädt zum Träumen und Entspannen ein.

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Die räuberische Gewalt des Meeres

"De nich will dieken, mutt wieken". "Wer nicht deichen will, muss weichen". 
Dieser Rechtsgrundsatz über die Verpflichtung der Landeigentümer zum Hochwasserschutz bestimmte immer das Leben der Nordfriesen, die vor mehr als 1.000 Jahren das Gebiet nördlich von Husum bis Niebüll, sowie die der Küste vorgelagerten Inseln und Halligen besiedelt haben.

Hohe Deiche und von zahlreichen kleinen Kanälen durchzogene Marschen prägen bis heute das Landschaftsbild.

Auch die sogenannten Deichgrafen, Th. Storm und der Schimmelreiter lassen grüßen..., sind heute noch mit Auto oder Fahrrad unterwegs, haben ein wachsames Auge, und kontrollieren den Flutschutz. Bei Verstößen haben sie sogar Polizeigewalt. 
Die Gewalt des Meeres hat besonders auf den Inseln Nordstrand, Pellworm, Föhr, Amrum und Sylt ihre Spuren hinterlassen.

Die Halligen und das Wattenmeer

Meterhohe Sanddünen haben sich über die Jahrhunderte hinweg an den langen Stränden aufgetürmt. Sie bieten Halligen (dies sind zehn nicht eingedeichte Inseln im nordfriesischen Wattenmeer an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins) sowie den sonnenhungrigen Urlaubern Schutz vor der "steifen Brise" der See. Die Halligen und Sände im Wattenmeer werden durch Priele (kleine Wasserläufe im Watt), die auch bei Ebbe tiefe Wasserrinnen bilden, vom Festland getrennt.
Die Ansiedlungen sind nicht durch Deiche geschützt, sondern wurden auf Warften, aufgeschütteten Erdhügeln, errichtet. 
Bei einer oder mehreren der jährlich vorkommenden Sturmfluten heißt es deshalb hier immer noch "Land unter"! 

Eine andere Insel auf hoher See, nämlich Helgoland mit seinen roten Felsen wurde anderweitig stark beschädigt: Die Insel, die im Tausch gegen die Insel Sansibar zum Deutschen Reich kam, wurde nach dem II. Weltkrieg von den Engländern in zwei Teile zerbombt. Viel früher war sie in ihrer bewegten Geschichte ein heiß umkämpfter Piraten- und Marinestützpunkt.

Nordfriesland

Sehenswertes in Nordfriesland

Der Kreis Nordfriesland, für den das Autokennzeichen NF steht, welches hier sowie von vielen Wochenendtouristen wie ein Wappen getragen wird, steht für die Landkreise Südtondern, Husum und Eiderstedt. Der Hauptort und das kulturelle Zentrum ist natürlich Husum, die Stadt Theodor Storms. 

Die Gottorper Herzöge errichteten im 16. Jh. ein sehr ansehnliches Renaissanceschloss, des weiteren kann der Besucher der Stadt ein Spielzeug- und Tabaksmuseum, das Schiffahrtsmuseum und einen recht lebhaften Binnenhafen erkunden. Hier kann man direkt vom Fischkutter frisch gefangene und bereits an Bord zubereitete (gekochte) "Granat", das sind kleine Garnelen, kaufen und evtl. gleich verzehren.

Wie ein dicker Damm ragt die 15 km breite Halbinsel Eiderstedt 30 km in die Nordsee hinaus. Ein breiter, hoher Grasdeich, auf dem Hunderte von Schafen weiden, schützt das dünnbesiedelte, erst seit Ende des 15. Jhs. dem Meer abgerungene Land vor den Fluten der Nordsee.

Fahrradurlauber durchqueren die Felder und können auf den Binnendeichen eine weite Sicht über das Land genießen. Romanische Kirchen zeigen den Weg von Ort zu Ort und ein Gasthof, der Dorfkrug, ist auch nicht weit. Sogenannte "Haubarge", mächtige friesische Bauernhöfe, ragen wie Inseln aus der flachen Landschaft. Unter ihren pyramidenförmigen Dächern waren Wohn- und Vorratsräume sowie Stallungen vereint, in der Mitte wurde das Heu gelagert (Heuberge).
Die Hauptorte sind Tönning und das Seebad St. Peter-Ording, weiterhin sehr sehenswert ist der "Rote Haubarg" im Witzworter Adolfskoog (ein Koog ist eingedeichtes Marschland), der schönste und mächtigste der alten, in holländischer Tradition erbauten Friesenhöfe aus der Mitte des 17. Jhs.

Das beeindruckende Eidersperrwerk trennt seit 1973 die Eidermündung von der offenen Nordsee. Bei günstigen Wetter sind die fünf 40 m breiten Strömungstore offen, bei einer Sturmflut werden sie geschlossen.

Drachen steigen am Strand von Sankt Peter Ording
Drachen steigen am Strand von Sankt Peter Ording
Fazit
Die Region Nordfriesland kann mit allen Sinnen erlebt werden und bietet viele Möglichkeiten für den perfekten Urlaub!
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Tourist-Information 

Nordfriesland-Tourismus GmbH 
Nordseestraße 1
25899 Dagebüll 
Telefon: (+49) - 4667-981036 
Telefax: (+49) - 4667-455 

E-Mail: info@nf-tourismus.de 
Homepage: www.nordfrieslandtourismus.de

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